Ratgeber Energetische Sanierung

Antworten auf Ihre Fragen rund um Förderung, Kosten & Sanierungsmaßnahmen

Energetische Sanierung wirft viele Fragen auf: Welche Kosten entstehen? Welche Förderungen gibt es? Und welche Maßnahmen lohnen sich wirklich? In unserem Ratgeber finden Sie kompakte Antworten auf die häufigsten Fragen rund um iSFP, Wärmepumpen, hydraulischen Abgleich und vieles mehr. Alle Artikel sind verständlich erklärt, mit praktischen Tipps und aktuellen Förderinformationen. So haben Sie die besten Grundlagen für Ihre Sanierungsentscheidung.

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24. September 2025
Ein charmantes Haus mit Geschichte weckt oft Begeisterung bei Käufern. Doch spätestens beim Blick in die Unterlagen taucht die Frage auf: -> Welche Sanierungspflichten entstehen nach dem Kauf? Viele Eigentümer sind unsicher, welche Modernisierungsmaßnahmen gesetzlich vorgeschrieben sind. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Pflichten nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) zusammen und zeigt, worauf Käufer und Verkäufer achten müssen. 1. Was bedeutet Sanierungspflicht beim Immobilienkauf? Im Gebäudeenergiegesetz (§47 GEG) sind Nachrüstpflichten für ältere Gebäude festgelegt. Diese betreffen in erster Linie: veraltete Heizungsanlagen , ungedämmte Heizungs- und Warmwasserleitungen , die Dämmung von Dach oder oberster Geschossdecke . Bestandsschutz: Wer seine Immobilie vor dem 1. Februar 2002 gekauft hat und sie selbst bewohnt, ist von diesen Pflichten ausgenommen. Erst bei einem Eigentümerwechsel nach diesem Datum greifen die Vorgaben – und müssen innerhalb von zwei Jahren erfüllt werden. -> Kurz gefasst: Neue Eigentümer müssen nachrüsten, alte nicht. 2. Austauschpflicht für Heizkessel Welche Anlagen sind betroffen? Die Vorschrift richtet sich gegen Standard-Heizkessel , die technisch überholt und ineffizient sind. Nicht betroffen: Niedertemperatur- und Brennwertkessel , da sie energiesparender arbeiten. So erkennen Sie den Heizkesseltyp: Typenschild prüfen: Hinweise wie „NT“ oder „Brennwert“. Kondensatablauf: typisches Merkmal für Brennwertgeräte. -> Wichtig für Käufer: Ein alter Heizkessel muss innerhalb von zwei Jahren nach Eigentumsübergang ersetzt werden. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro , auch wenn diese selten verhängt werden. 3. Pflicht zur Dämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen In ungeheizten Bereichen wie Kellern oder Garagen verlieren ungedämmte Rohre wertvolle Wärme. Das GEG schreibt daher eine nachträgliche Dämmung vor. Anforderungen im Detail: Wärmeleitfähigkeit des Materials: max. 0,035 W/(m·K). Dämmstärke: abhängig vom Rohrdurchmesser, z. B. mindestens 20 mm bei Rohren mit bis zu 22 mm Innendurchmesser. 💡 Hinweis: Viele Eigentümer führen diese Maßnahme selbst durch – die passenden Materialien gibt es kostengünstig im Baumarkt. 4. Dämmung von Dach oder oberster Geschossdecke Auch das Dach oder die oberste Geschossdecke unterliegt den Nachrüstpflichten. Laut GEG darf der U-Wert von 0,24 W/(m²·K) nicht überschritten werden. Wer muss handeln? Prüfung der bestehenden Dämmung anhand von Kennwerten (λ-Wert) . Bei Unsicherheit: Fachleute mit einer Analyse beauftragen. -> Zwar sind diese Arbeiten häufig aufwendig, doch sie senken langfristig die Energiekosten erheblich und steigern den Immobilienwert. Fazit Beim Erwerb einer Bestandsimmobilie sollten Käufer die gesetzlichen Sanierungspflichten kennen. Heizungsanlagen, Rohrleitungen und die Dach- bzw. Deckendämmung können zusätzliche Investitionen erfordern. Verkäufer wiederum schaffen Vertrauen, wenn sie mögliche Pflichten frühzeitig offenlegen. Tipp: Eine unabhängige Energieberatung vor dem Kauf hilft, Risiken und Kosten realistisch einzuschätzen – und passende Förderungen direkt zu berücksichtigen.
20. September 2025
Wer sein Haus umfassend saniert, kann von den KfW-Effizienzhaus-Programmen profitieren. Je nach erreichtem Standard winken hohe Zuschüsse und günstige Kredite. Doch was bedeuten die Begriffe Effizienzhaus 85, 70, 55 oder 40 – und welche Vorteile haben sie?
20. September 2025
Viele Förderprogramme von BAFA und KfW sind nur mit einem zertifizierten Energieeffizienz-Experten möglich. Aber warum ist dieser Experte so wichtig – und welche Vorteile bringt er Hausbesitzern?
20. September 2025
Energetische Sanierung bedeutet nicht nur Heizen im Winter, sondern auch Schutz vor Überhitzung im Sommer. Mit dem richtigen Wärmeschutz bleibt das Zuhause angenehm kühl – ohne Klimaanlage.
20. September 2025
Viele Hausbesitzer stehen 2025 vor der Frage: Soll ich auf Wärmepumpe umsteigen oder eine neue Gasheizung einbauen? Wir vergleichen beide Systeme – Kosten, Förderung und Zukunftssicherheit.
Heizlastberechnung: Pflicht bei neuer Heizung
20. September 2025
Bei der Planung einer neuen Heizungsanlage spielt die Heizlastberechnung eine zentrale Rolle. Sie ist nicht nur sinnvoll, sondern in vielen Fällen auch Pflicht, z. B. für BAFA- oder KfW-Förderungen.
19. September 2025
Alte Fenster sind wahre Energiefresser. Durch einen Fenstertausch können Hausbesitzer Energie sparen, den Wohnkomfort steigern und gleichzeitig attraktive Förderungen nutzen.
Dachdämmung: Kosten, Förderung & Einsparungen
19. September 2025
Über ein ungedämmtes Dach können bis zu 30 % der Heizenergie verloren gehen. Eine gute Dachdämmung senkt den Energieverbrauch deutlich und steigert den Wohnkomfort. Doch welche Kosten entstehen – und welche Förderungen gibt es?
14. September 2025
Eine Fassadendämmung gehört zu den teuersten Sanierungsmaßnahmen. Doch lohnt sich die Investition in puncto Energieeinsparung und Förderungen? Hier erfahren Sie, wann sich eine Dämmung rechnet – und wann nicht.
14. September 2025
Die Wärmepumpe gilt als Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Doch die Anschaffungskosten schrecken viele Hausbesitzer ab. Hier erfahren Sie, welche Förderungen für Wärmepumpen im Jahr 2025 verfügbar sind und wie Sie diese optimal nutzen.
14. September 2025
Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass alle Heizkörper im Haus gleichmäßig mit Wärme versorgt werden. Aber ist er verpflichtend – oder nur eine Empfehlung?
Kosten einer energetischen Sanierung
14. September 2025
Was kostet eine energetische Sanierung? Viele Hausbesitzer fragen sich: „Welche Kosten kommen bei einer energetischen Sanierung auf mich zu?“ Die Antwort: Das hängt stark vom Gebäude, dem Sanierungsumfang und den gewünschten Maßnahmen ab. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick über typische Kosten, Fördermöglichkeiten und wie Sie mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) bares Geld sparen können. Typische Kosten nach Maßnahme Dachdämmung: 80–150 € pro m² Fassadendämmung: 120–200 € pro m² Fenstertausch (3-fach verglast): 500–900 € pro Fenster Wärmepumpe: 20.000–40.000 € je nach System Hydraulischer Abgleich: 600–1.500 € -> Die Gesamtkosten einer Komplettsanierung liegen bei Einfamilienhäusern häufig zwischen 40.000 und 120.000 € . Förderungen senken die Kosten Dank KfW- und BAFA-Förderungen lassen sich bis zu 70 % der Investitionskosten sparen. Besonders lohnenswert: der iSFP-Bonus – wer nach individuellem Sanierungsfahrplan saniert, erhält zusätzlich 5 % Extra-Förderung . Mehr erfahren zum iSFP-Bonus Fazit Eine energetische Sanierung ist eine Investition in die Zukunft. Mit professioneller Beratung und geschickter Fördermittel-Nutzung reduzieren Sie die Kosten deutlich.
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Verbleibende Sanierungskosten (Förderung und Kosten für Energieberatung eingerechnet) 0 €
Hinweis: Maximal geförderte Sanierungskosten – Heizungstausch: bis 30.000 € für die erste Wohneinheit und 15.000 € für jede weitere. Andere Maßnahmen: bis 30.000 €/Jahr je Wohneinheit ohne iSFP bzw. 60.000 €/Jahr je Wohneinheit mit iSFP. Unsere Bearbeitungsgebühr wird zu 50 % bezuschusst. Der iSFP wird mit 650 € (1–2 WE) bzw. 850 € (≥3 WE) gefördert. Die errechnete Förderung basiert auf den eingegebenen Werten und kann von der tatsächlichen Förderung abweichen.

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